| Berggruppe: |
Kreuzkofel-Fanes-Gruppe |
| Ausgangspunkt: |
Capanna Alpina; hierher Stichstraße von der Verbindungsstraße Gadertal - Falzaregopaß. |
| Schwierigkeit: |
A/B (leicht) |
| Höhendifferenz: |
ab Capanna Alpina 1400 Hm, mit Piz Lavarella 1600 Hm. |
| Gehzeiten: |
Capanna Alpina - Tadegajoch: 1,5 Std.
Tadegajoch - Lavarellascharte: 2 Std.
Abstecher zum Piz Lavarella und zurück: 1 Std.
Lavarellascharte - Cunturinesspitze: 0,75 Std.
Abstieg zur Capanna Alpina: 3 Std. |
| Anmerkungen: |
Äußerst lohnende, großartige und landschaftlich eindrucksvolle Bergtour, die aber wegen des
großen Höhenunterschieds und der Länge sehr viel Ausdauer und sicheres Wetter erfordert! Der Mini-Klettersteig auf
die Cunturinesspitze ist nichts für den eingefleischten Klettersteigfreak, da er nur kurz und wenig schwierig ist.
Den Abstecher auf den Piz Lavarella und deren Westgipfel sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Für alle
Gipfelanstiege ist Bergerfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich! |
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Vom Parkplatz an der Capanna Alpina (1726m) auf breitem, gut markiertem Weg (Nr. 11)
teilweise steil hinauf zum Col Locia (2069m), dann in leichtem Auf und Ab weiter zum Tadegajoch (2157m). Nun nach
Wegweiser und Markierungen links ins Vallon de Lavares und in sehr langem und teilweise steilem Anstieg, am häufig
ausgetrockneten Cunturinessee (2525m) vorbei, empor in die Lavarellascharte (2885m).
Abstecher zum Piz Lavarella: Von der Scharte nach rechts in Serpentinen über sehr steilen, rutschigen Schotter
empor zu einem Plateau und nach dessen Überquerung nochmals steil zu einer Gratsenke zwischen West- und Hauptgipfel.
Nach links kurzer, aber teils sehr luftiger Aufstieg zum Gipfelkreuz auf dem Westgipfel (3034m). Wieder zurück zur
Gratsenke und über den Grat in teilweise unschwieriger Kletterei (I) zum markanten Gipfelkreuz auf dem Piz Lavarella
(3055m).
Abstieg zurück zur Lavarellascharte und auf gutem Steig, knapp unterhalb vom Gipfel des Piz dles dües Forceles
vorbei, zu einer weitere Scharte. In steilen Schotterserpentinen zum Gipfelaufbau der Cunturinesspitze und
zum Einstieg des Klettersteigs.
Über eine Leiter und gesicherte Felsen zu einem breiten Geröllband und über weitere Leitern und teils gesicherte
Bänder und Felsstufen zum Gipfelgrat. Über diesen ungesichert und luftig zum Gipfel der Cunturinesspitze
(3064m).
Vom Gipfel zurück zum Klettersteig-Einstieg und hinab zur ersten Scharte. Hier zweigen mit Steinmännchen
markierte Spuren nach rechts ab, die in einem Rechtsbogen über Geröll, steile Schotterhänge und oft auch über
Schneefelder hinab zum Cunturinessee führen (Achtung: Immer gut auf die Steinmännchen achten, damit man nicht in
die links befindlichen, senkrechten Felsabbrüche gerät!).
Vom See am Anstiegsweg zurück zur Capanna Alpina. |
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| Alle Fotos wurden am 12.07.2011 aufgenommen. |
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