| Berggruppe: |
Marmoladagruppe |
| Ausgangspunkt: |
Rif. Passo Fedaia am östlichen Ende vom Fedaiasee. |
| Schwierigkeit: |
C/D (schwierig) |
| Höhendifferenz: |
Aufstieg 1100 Hm, Abstieg 150 Hm. |
| Gehzeiten: |
Rif. Passo Fedaia - Punta Serauta: 4 Std.
Punta Serauta - Rif. Serauta: 2 Std. |
| Anmerkungen: |
Sehr langer (Drahtseillänge: rund 2,5 km!) und im Aufstieg äußerst anstrengender Klettersteig.
Aufgrund der nur schlaff angebrachten und in großen Abständen verankerten Drahtseile, sowie kaum vorhandener
Steighilfen nur für wirklich geübte und sichere Bergsteiger geeignet! Keinerlei Notabstiege, daher nur
bei bestem Wetter gehen und früh aufbrechen! Auf den Platten erhebliche Steinschlaggefahr, am Grat viele stark
exponierte und technisch anspruchsvolle Stellen, sowie evtl. Probleme bei Schneeresten. |
| Empfehlung: |
Da der Plattenanstieg äußerst mühsam und anstrengend ist, empfiehlt es sich, mit der Seilbahn von
Malga Ciapela zum Rif. Serauta hinaufzufahren und den Klettersteig in umgekehrter Richtung zu begehen.
Gehzeit: 2 Stunden zur Punta Serauta und weitere 2,5 Stunden hinab zum Rif. Passo Fedaia. |
| Achtung: |
Der Klettersteig ist derzeit offiziell gesperrt (schon seit 2005); wer ihn trotzdem begehen möchte,
muß ein kurzes Seil (10-20m) mitnehmen und etwas Klettererfahrung besitzen, da an einigen Stellen im unteren
Teil des Plattenanstiegs die Drahtseile fehlen bzw. beschädigt sind. |
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Vom Parkplatz am Rif. Passo Fedaia (2056m) auf unmarkierten Steigspuren über eine
Wiese südwärts hinab, dann um eine Felswand herum und über einige wenige Schotterserpentinen hinauf zum mit einem
weithin sichtbaren "F" markierten Einstieg des Klettersteigs.
Über kompakte Dolomit-Platten, die sich mit schotterigen Schrofen und anfangs einigen Grasstreifen abwechseln,
führt die Route auf direktem Wege fast immer gleichbleibend steil, sehr mühsam und fast endlos (eterna = endlos!)
über den Felsrücken empor (nur schlaffe Drahtseile mit extrem weiten Abständen, daher sehr schlechte
Sicherungsmöglichkeiten!), bis nach rund 4 Stunden die Punta Serauta (2962m) erreicht wird.
Luftiger Übergang vom Plattenanstieg zum Grat, den man über viele Zacken und Grattürme im Auf- und Abstieg in
stets ausgesetzter und teilweise schwieriger Wegführung überwindet, wobei man sich auch einige Male direkt auf der
extrem schmalen Gratschneide mit viel Luft nach beiden Seiten befindet. Zwei schwierige Gratabschnitte werden
ziemlich tief und mit anspruchsvollen Querungen in der Westflanke umgangen.
Gegen Ende des Grates erreicht man das
obere Ende eines senkrechten Kamins, den man schwierig auf abgespecktem Fels hinabklettern muß (Schlüsselstelle,
zwei Reihen verbogene, rostige T-Eisen sind vorhanden, aber unzuverlässig und locker!).
Nun kurz hinauf zu einem Felstor, an dem die Ferrata Eterna endet und der ebenfalls als (leichter!) Klettersteig
angelegte historische Rundweg zur "Heiligen Zone" beginnt. An Stollen, Kavernen und Kriegsstellungen vorbei,
wird der Felsfuß (Gedenktafeln) und schließlich das Rif. Serauta (2875m) mit der Seilbahn-Bergstation erreicht.
Mit der Seilbahn hinab zur Malga Ciapela und entweder mit dem Linienbus oder per Anhalter zurück zum Ausgangspunkt
am Fedaiapaß. |
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| Alle Fotos wurden am 15.07.2007 aufgenommen. |
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