| Berggruppe: |
Peitlerkofelgruppe |
| Ausgangspunkt: |
Russiskreuz; hierher Straßenverbindungen vom Würzjoch, von Brixen und aus dem Villnößtal. |
| Schwierigkeit: |
A (leicht) |
| Höhendifferenz: |
ab Russiskreuz ca. 1200 Hm. |
| Gehzeiten: |
Russiskreuz - Tullen: 2,5 Std.
Tullen - Peitlerscharte: 2,5 Std.
Peitlerscharte - Russiskreuz: 2,5 Std. |
| Anmerkungen: |
Sehr lange, aber abwechslungsreiche und interessante Rundtour mit bester Aussicht. Sehr gute
Kondition, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit, sowie absolut sicheres Wetter sind unbedingt erforderlich.
Der Günther-Messner-Steig ist nur auf kürzeren Abschnitten gesichert, der überwiegende Teil ist problemlose
Wanderung auf guten Wegen. Auch für Klettersteiganfänger ist diese Tour bei genügend Ausdauer bestens
geeignet. |
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Vom Russiskreuz (1729m) nach Hinweistafel und Markierung "GM" durch den Wald steil
hinauf zur Waldgrenze, steinschlaggefährdete Rechtsquerung eines steilen Schutt- und Schrofenhangs und
anschließender, gesicherter Steilaufstieg in unbeständigem Gelände zu den Kofelwiesen (Einmündung des Steiges
von St. Magdalena in Villnöß). Sehr lange, teilweise ansteigende, teilweise ebene Querung auf der Südseite der
Aferer Geisler, mit schönem Blick zur gegenüberliegenden Geislergruppe, zu einem steilen Geröllkar
unter dem Tullen mit Wegeteilung.
Dort links und Steilanstieg (Vorsicht auf Steinschlag!) in Richtung Gipfelgrat, den man über eine gesicherte
Felsrippe erreicht. Schlußanstieg über unangenehme, brüchige und etwas ausgesetzte Schrofen und loses Geröll
hinauf zum Gipfelkreuz auf dem Tullen (2653m).
Abstieg zurück zur Wegverzweigung und Wiederanstieg auf Geröll zu den ersten Drahtseilen an einer Felsrinne.
Hinauf zur Grathöhe und über mehrere Gratzacken mit viel Auf und Ab und einigen Abweichungen in die Flanken
zum Gipfel des Wälschen Rings (2623m).
Weiter erst dem Gratverlauf folgend mit einigen versicherten Stellen, dann Abstieg in die grasige Südflanke
und deutlich unter der Kammhöhe in sehr langer, aber schöner Wanderung mit leichten An- und Abstiegen zu einer
Scharte an einem senkrechten Felsaufschwung. Eine lange Eisenleiter führt wieder zur Kammhöhe hinauf, dann auf
einem gesicherten Band zu einer weiteren Scharte.
Nordseitige Querung unter senkrechten Felsabbrüchen zu einem flachen, grasigen Sattel. Entweder Abstieg zum
breiten Weg Schlüterhütte - Peitlerscharte oder auf schmalen, aber markierten Steigspuren oberhalb des Weges
in Richtung Peitlerscharte queren und schließlich ebenfalls zum Weg absteigen. In wenigen Minuten hinüber zur
Peitlerscharte (2361m).
Abstieg auf Weg Nr. 4 über steiles Geröll in nordwestliche Richtung zu mehreren Wegverzweigungen, an denen man
sich jeweils links hält. Schließlich wieder mit "GM" markierte Querung auf der Nordseite der Aferer Geisler in
leichtem Auf und Ab in Richtung Russishügel und Abstieg durch den Wald zum Ausgangspunkt. |
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| Alle Fotos wurden am 15.07.2008 aufgenommen. |
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