Sentiero attrezzato Carlo Minazio

(Sorapis-Umrundung)

Berggruppe: Sorapisgruppe
Ausgangspunkt: Tre-Croci-Paß; hierher Straßen von Cortina d'Ampezzo und Toblach über Misurina.
Schwierigkeit: A (leicht), aber Zustiege bis C (schwierig)!
Höhendifferenz: Aufstieg: ca. 900 Hm, Abstieg: ca. 1500 Hm.
Gehzeiten: Tre-Croci-Paß - Bivacco Comici: 5 Std.
Bivacco Comici - Geröllkar Fond de Rusecco: 2,5 Std.
Übergang zum Rif. San Marco: 1 Std.
Abstieg ins Val d'Ansiei: 2,5 Std.
Anmerkungen: Sehr lange, anstrengende und häufig auch einsame Bergtour in schöner, beeindruckender Dolomiten-Landschaft. Der Sentiero attr. Minazio ist nur an ganz wenigen Stellen mit Drahtseilen gesichert und verläuft ansonsten über ungesicherte Fels- bzw. Geröllbänder, für die viel Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nötig sind. Mehrere steile und ermüdende Auf- und Abstiege erfordern gute Kondition. In Kombination mit dem Sent. attr. Alfonso Vandelli und dem Sent. ferr. Francesco Berti kann eine landschaftlich traumhafte, aber sehr anspruchsvolle und lange Umrundung der Sorapisgruppe unternommen werden (mind. 15 Stunden reine Gehzeit, Übernachtung empfohlen im Rif. San Marco!). Auch Teilstücke sind möglich und in unterschiedlichen Varianten und Kombinationen durchführbar.
Vom Tre-Croci-Paß (1809m) über das Rifugio Vandelli (1928m) und den Sent. attr. Alfonso Vandelli zum Bivacco Comici (2000m; alternativer, etwas einfacherer Aufstieg über den mühsamen, sehr steilen und teilweise gesicherten Sent. attr. Brovedani, Schwierigkeit: B, Gehzeit ab Parkplatz im Val d'Ansiei rund 3 Std.).
Nun über eine begrünte Geröllhalde hinauf zur Forcella Bassa del Banco (2148m) und rechtshaltend den Markierungen aufwärts bis zu einem Wegweiser folgen. Teilweise mit Drahtseilen gesicherter Abstieg hinab zu dem gut 2km langen Band 'Cengia Inferiore dei Colli Neri'. Auf dem nicht gesicherten Band (teilweise hohe, senkrechte Abbrüche unter dem Band, deshalb sind hier absolute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und entsprechende Vorsicht unabdingbar!) auf schmalem, aber überwiegend gutem Steig, mit einigen mühsamen Auf- und Abstiegen an diversen Schluchten, quert man bis ins Geröllkar 'Fond de Rusecco' (von dem man rechts aufsteigend das Bivacco Slataper und den Beginn des Sent. ferr. Francesco Berti erreichen könnte).
Von hier entweder in einem weiten Linksbogen hinüber zur Forcella Grande (2255m) queren und zum Rifugio San Marco (1823m) absteigen, um nach einer Übernachtung am nächsten Tag über den Sent. ferr. Berti zum Rif. Vandelli und zum Tre-Croci-Paß zurückzukehren.
Oder alternativ, zuerst weglos nach links zum sichtbaren Weg 226 absteigen (Vorsicht auf Felsabbrüche!), nach links auf diesem in längerer und teilweise anspruchsvoller Wanderung hinab ins Val d'Ansiei und per Anhalter oder zweitem Fahrzeug zurück zum Tre-Croci-Paß.


Alle Fotos wurden am 21.07.2009 aufgenommen.