| Berggruppe: |
Kreuzkofel-Fanesgruppe |
| Ausgangspunkt: |
Wengen/Spescia; hierher Straße von Pederoa im Gadertal. |
| Schwierigkeit: |
B (mäßig schwierig) |
| Höhendifferenz: |
ab Spescia 1450 Hm. |
| Gehzeiten: |
Wengen/Spescia - St.-Antonius-Joch: 2,5 Std.
St.-Antonius-Joch - Vorgipfel: 1 Std.
Vorgipfel - Klettersteig - Neunerspitze: 0,75 Std.
Abstieg wie Anstieg: 3 Std. |
| Anmerkungen: |
Sehr lohnende Bergtour mit kurzem, luftigem Klettersteig auf den markanten
Plattenberg der Kreuzkofel-Fanes-Gruppe.
Durch den großen Höhenunterschied und die Tourenlänge ist eine sehr gute Kondition erforderlich. Steile
Schotterpassagen und ungesicherte Stellen erfordern gute Trittsicherheit!
Bei sehr frühem Aufbruch kann man bis zum St.-Antonius-Joch im Schatten aufsteigen.
Man kann diese Tour auch von Pederü (1540m) im Rautal über Kleinfanes/Lavarellahütte (2050m)
durchführen; Gehzeit und Höhenunterschied sind in etwa vergleichbar. |
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Vom großen Parkplatz in Wengen-Spescia (1529m) nach Markierung Nr. 13 rechts von
einem Bach auf steiler Schotterstraße durch den Wald hinauf zu einem Wirtschaftsweg, der mit mehreren
Abzweigungen gemütlich ins Fanestal führt.
Am Ende der Straße auf einem Steig durch Latschenhänge zu einem steilen und rutschigen Schotterhang, über diesen
bis unter das schon weithin sichtbare Joch und schließlich in steilen Serpentinen über lockeres Geröll zum
St.-Antonius-Joch (2466m).
Nach Wegweiser, Steigspuren und Markierungen rechts über steiles Geröll und kurze Felsstufen (leichte Kletterei, I)
hinauf zur Grathöhe. Dort wieder rechts und die breite, begrünte Südostabdachung des Neuners in leichter Wanderung
empor zu einem markanten Vorgipfel (2800m).
Zunächst ungesichert, dann an guten Drahtseilen über mehrere Gratzacken und ein schmales Band zu einem Einschnitt,
von wo ein Drahtseil in die riesige, steile Südwandplatte führt. Über diese in sehr schöner Reibungskletterei
wieder zum Grat und durch eine steile, gesicherte Rinne zum Geröllfeld unter dem Gipfel.
Schließlich auf Steigspuren etwas mühsam, aber sonst problemlos hinauf zum Gipfelkreuz der Neunerspitze (2968m).
Der Abstieg erfolgt über die Anstiegsroute. |
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| Alle Fotos wurden am 11.07.2010 aufgenommen. |
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