Pisciadù-Klettersteig
(Via ferrata Brigata Tridentina)
| Berggruppe: | Sellagruppe | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ausgangspunkt: | Grödner Joch; großer Parkplatz bei einer Schottergrube einige Kehren unter der Paßhöhe in Richtung Corvara (Hinweistafel). | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Schwierigkeit: | B (mäßig schwierig), oberer Teil C (schwierig) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Höhendifferenz: | Klettersteig 650 Hm; mit Cima Pisciadù 1050 Hm. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gehzeiten: | Parkplatz - Pisciadù-Hütte: 2,5 Std. Hütte - Cima Pisciadù: 1,5 Std.; Abstieg zur Hütte: 1 Std. Abstieg Val Setus: 1,25 Std.; Abstieg Mittagstal: 3 Std. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Anmerkungen: | Besonders lohnender, sehr schöner und teilweise äußerst luftiger Klettersteig in gutem
Fels. Ein früher Aufbruch ist anzuraten, da dieser Steig äußerst beliebt und damit häufig überlaufen
ist. Im oberen Teil akute Staugefahr mit längeren Wartezeiten! Wer noch Kraft hat, sollte sich den zusätzlichen Aufstieg zur Cima Pisciadù) nicht entgehen lassen; nicht nur wegen der Aussicht sehr lohnend! Der Abstieg durch das Val Setus) ist im obersten Teil drahtseilversichert und kann durchaus auch als (leichter!) Klettersteig bezeichnet werden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Vom Parkplatz (1950m) nach links (Hinweistafel) über Geröll und
Latschenfelder in etwa 10 Minuten zum Einstieg des Klettersteigs. An Klammern überwindet man die erste, rund 50m hohe, steile Wandstufe. Danach auf normalem Wanderweg bis kurz vor den Wasserfall, wo der Hauptteil des Klettersteigs beginnt. Steil und ausgesetzt, aber stets gut gesichert, hinauf zu einem kleinen Schrofenkessel. Hier zweigt nach links ein Notausstieg (leichter Geröllsteig) zur Hütte ab. Rechts haltend über die sehr steile und luftige Wand deutlich schwieriger als im unteren Abschnitt empor, dann ausgesetzter Quergang nach links zu einer steilen Kaminrinne. An Klammern und über eine Leiter fast senkrecht empor bis knapp unter den Gipfel des Exner Turms. Abschließend folgt eine luftige Querung zur berühmten Hängebrücke, mit deren Hilfe eine tiefe Schlucht überwunden wird. Weiter zum Ausstieg des Klettersteigs und auf einem Weg in wenigen Minuten hinauf zur Pisciadù-Hütte (2583m). Wer zum Pisciadù-Gipfel möchte, geht auf Weg Nr. 666 durch das Val de Tita (z.T. Schneefelder und einige gesicherte Felsen) hinauf zum Bamberger-Sattel (2807m). Dort links abbiegen (Wegweiser, Steinmännchen) und auf Steigspuren über Geröll und leichten Fels (I, keine Sicherungen!) zum Gipfelkreuz der Cima Pisciadù (2985m). Abstieg vom Gipfel nur auf dem Anstiegsweg! Von der Hütte entweder auf Weg 666 durch das steile Val Setus (gesicherte Felsstufen, im Frühsommer steile Schneefelder!) direkt hinab zum Parkplatz oder (viel schöner, aber um einiges länger) auf Weg 676 (zu Beginn Seilsicherungen) hinunter ins Val de Mesdi (Mittagstal) und durch dieses bis zu einer Abzweigung. Dort nach links über den Bach und in langer Querung zurück zum Ausgangspunkt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Alle Fotos wurden am 16.07.2011 aufgenommen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||