Sass Rigais (3025m)
(Klettersteig über den Ostgrat)
| Berggruppe: | Geisler-Puez-Gruppe | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ausgangspunkt: | Col Raiser; hierher Gondellift von St.Christina im Grödner Tal. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Schwierigkeit: | B (mäßig schwierig) | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Höhendifferenz: | ab Col Raiser 1000 Hm. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gehzeiten: | Col Raiser - Wasserrinnental - Salieres-Scharte: 2,5 Std. Salieres-Scharte - Ostgrat-Klettersteig - Sass Rigais: 1 Std. Abstieg wie Anstieg: 2,5 Std. Abstieg über Südwestflanke: 2 Std. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Anmerkungen: | Beliebte und sehr lohnende Tour auf einen der bekanntesten Aussichtsgipfel der Dolomiten. Bei schönem Wetter leider oft ziemlich überlaufen, an mehreren gerölligen Passagen ist dann auch auf Steinschlag zu achten! Die Route ist nicht an allen Stellen gesichert, deshalb ist hierfür etwas Bergerfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt nötig! Sehr gut kombinierbar mit dem Klettersteig über die Südwestflanke, auch mit der Variante "Villnösser Einstieg" zur Mittagsscharte. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Vom Col Raiser (2025m) nach Hinweistafeln und Markierungen über Weiden in leichtem Auf
und Ab zum Weg 2A und unter den Südabstürzen der Geislerspitzen zum Pian Ciantier (ca. 1 Std. ab Col Raiser).
Geradeaus ins Wasserrinnental und durch das breite Kar zunächst nur wenig ansteigend, dann in steilen Serpentinen
über Geröll hinauf zur Salieresscharte (2696m) zwischen Sass Rigais und Furchetta. Nach Markierungen über wenig schwierige Schrofen und Geröll ungesichert den breiten Vorbau des Sass Rigais hinauf zu den ersten Sicherungen. Über eine breite Felsrinne und eine nicht gesicherte Querung zu einer engen Scharte, von der man an Klammern und Trittstiften steil nach oben steigt (Schlüsselstelle). Gut gestufter, sehr griffiger und nur wenig schwieriger Fels, mit nur einer etwas problematischen Stelle (sehr luftiger Spreizschritt, für kleinere Bergsteiger schwierig!), führt über Rinnen und Bänder zu einem großen Felskessel. Über nicht gesicherten, gestuften Fels und Geröll empor zu einer letzten Passage, die drahtseilgesichert zum Gipfel hinaufführt. Der Abstieg kann entweder über den Klettersteig der Südwestflanke oder auch über diese Anstiegsroute erfolgen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Alle Fotos wurden am 02.09.2009 aufgenommen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||