Via ferrata Fausto Susatti

(Cima Capi, 927m)

Berggruppe: Gardaseeberge
Ausgangspunkt: Südliches Ortsende von Riva del Garda; Parkmöglichkeiten an der Gardesana Occidentale Richtung Brescia.
Schwierigkeit: A/B (leicht)
Höhendifferenz: ab Riva 900 Hm.
Gehzeiten: Riva - Einstieg: 1,75 Std.
Einstieg - Cima Capi: 0,75 Std.
Abstieg nach Riva: 2,5 Std.
Anmerkungen: Recht kurzer und nur teilweise gesicherter Klettersteig. Nur in den kühleren Jahreszeiten zu empfehlen, sonst sehr heiß und anstrengend. Früher Aufbruch ist unbedingt anzuraten. Schöne und beeindruckende Tiefblicke zum Gardasee.
Empfehlung: Wesentlich weniger anstrengend und auch lohnender ist der Aufstieg von Biacesa aus (über eine Tunnelstraße von Riva zu erreichen; großer Parkplatz am Ortsrand).
Vom Ort (418m) auf Weg Nr. 617 zur Abzweigung des Senter dei Bech ("Ziegenweg", Markierungsschilder mit dem Bild einer Ziege), auf diesem zur Einmündung des Steiges von Riva und zum Einstieg des Klettersteigs (ca. 1 Std.).
Nun hinauf zur Cima Capi, weiter über den Sentiero attrezzato Mario Foletti zur Bergkapelle San Giovanni, über den Sentiero dei Camminamenti zur Cima Rocca und über die Bocca Sperone zurück nach Biacesa, Gesamtgehzeit etwa 5 Std.
Von Riva del Garda (78m) zum Beginn der gesperrten Strada Ponale Richtung Ledrotal und auf dieser (Markierung 405; bei Mountainbikern sehr beliebt und entsprechend häufig befahren, also Vorsicht!) durch die ersten vier Tunnel hinauf, dann Abzweigung nach rechts (Wegweiser). Nun auf schmalem und teilweise sehr steilem Pfad durch üppigen Bewuchs mit einigen felsigen Stellen und schönen Tiefblicken anstrengend und bei Hitze äußerst mühsam hinauf zur Einmündung des Senter dei Bech von Biacesa.
Nach rechts in wenigen Minuten zu den ersten Felsen und zum Beginn des Klettersteigs, der nur teilweise mit Drahtseilen und Eisenstiften gesichert ist. Meist nur wenig schwierig, aber doch recht steil und an manchen Stellen exponiert zum Südgrat der Cima Capi und über diesen zur eisernen Gipfelfahne.
Vom Gipfel nach Wegweiser kurz hinab, dann nordwärts hinüber zu einem Sattel und weiter zu einer Abzweigung.
Nun entweder links zum Beginn des Sentiero attrezzato Mario Foletti, der zur Kirche San Giovanni hinüberführt oder rechtshaltend auf einem alten Kriegsweg (Markierung 404) in weitem Bogen durch die Felswände (teilweise gesichert) über dem Val Sperone zur Bocca d'Enzima (880m), hinab zum Weg 405 und auf diesem zurück nach Riva.


Alle Fotos wurden am 02.05.2009 aufgenommen.