| Berggruppe: |
Ortleralpen |
| Ausgangspunkt: |
Schaubachhütte; hierher Seilbahn von Sulden. |
| Schwierigkeit: |
Gletscher: mittelschwierig |
| Höhendifferenz: |
ab Schaubachhütte 1200 Hm. |
| Gehzeiten: |
Schaubachhütte - Casati-Hütte: 2,5 Std.
Casati-Hütte - Monte Cevedale: 1,5 Std.
Abstieg zur Schaubachhütte: 3 Std. |
| Anmerkungen: |
Schöne und lohnende Gletschertour, völlig ohne Kletterstellen. Auf dem Suldenferner
große Spaltengefahr! Sollte die große Randkluft unter dem Gipfel offen sein, kann der Schlußanstieg
sehr heikel werden. |
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Von der Bergstation der Sulden-Seilbahn bei der Schaubachhütte (2573m)
auf markiertem Steig in Richtung Talschluß und über Moränengelände zum Beginn des Suldenferners.
Zunächst nur wenig steiler Aufstieg auf meist vorhandener Trasse über den im unteren Teil meist
blanken Gletscher (Spalten!), dann in mehreren Bögen mit Umgehung von einigen breiten
Gletscherspalten teilweise steil hinauf zur Suldenscharte (ca. 3300m) links von der Suldenspitze.
Von hier weitgehend ebene Querung eines sehr steilen Gletscher- bzw. Geröllhangs (Vorsicht, häufig
viele versteckte Spalten!) hinüber zur Casatihütte (3269m).
Nun über den Langenferner auf fast immer vorhandener Trasse nur wenig steil zum Bergaufbau von
Zufallspitzen und Monte Cevedale und steiler Eisanstieg zur Kammhöhe. Knapp unter dem Grat wird
eine meist verschneite Kluft überwunden; ist diese geöffnet, kann deren Überquerung sehr
problematisch werden (notfalls weiträumige Umgehung nötig!). Abschließend über den kurzen Eisgrat
nach rechts zum schmucklosen Gipfel des Monte Cevedale.
Der Abstieg erfolgt über die Anstiegsroute. Wer möchte, kann vorher noch über den teilweise
schmalen Eis- und Felsgrat einen Abstecher hinüber zur Hinteren Zufallspitze (3757m) machen.
Zusätzliche Gehzeit: hin und zurück jeweils 1 Std. |
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| Alle Fotos wurden im August 1991 aufgenommen. |
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