| Berggruppe: |
Ortleralpen |
| Ausgangspunkt: |
Sulden; Talstation des Langenstein-Sessellifts. |
| Schwierigkeit: |
Fels: Stellen III, sonst II; Gletscher: mittelschwierig |
| Höhendifferenz: |
ab Sulden 2200 Hm, ab Payerhütte 1000 Hm. |
| Gehzeiten: |
Sulden - Payerhütte: 3 Std.
Payerhütte - Lombardi-Biwak: 2 Std.
Lombardi-Biwak - Ortler: 1,5 Std.
Abstieg nach Sulden: 4,5 Std. |
| Anmerkungen: |
Anstrengende, aber schöne und lohnende Zweitagestour zum höchsten Gipfel der
Ostalpen östlich der Schweizer Grenze. Nur für Bergsteiger mit Gletschererfahrung und Ausdauer!
Auf dem Oberen Ortlerferner sehr große Spaltengefahr! |
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Von der Talstation des Langenstein-Sessellifts in Sulden (1844m) auf
Weg Nr. 4 zunächst mäßig steil durch den Wald, dann in Serpentinen über Moränengelände und grasige
Steilhänge hinauf zur Tabarettahütte (2556m; 2 Std. ab Sulden).
Weiter auf Weg Nr. 4 über steiles Schutt- und Felsgelände empor zum Bärenjoch (2877m), nach links
fast eben zum Tabarettajoch (2883m) und Schlußanstieg zur Payerhütte (3020m; 1 Std. ab
Tabarettahütte; Übernachtung).
Am nächsten Morgen Querung der Nordflanke der Tabarettaspitze auf einem schmalen Steig zu einer
Scharte. Nun über brüchigen Fels einige Meter abwärts und Wiederanstieg zu einem Gratkopf. Erneuter
Abstieg in eine Scharte und zum Fuß vom "Wandl". Fast senkrechter und steinschlaggefährdeter, aber
mit Ketten (keine Leitern wie in vielen Führern angegeben!) gesicherter Aufstieg über den
stellenweise trittarmen Fels (II, Stellen III) zum Gipfel des "Wandl". Am Grat in ausgesetzter,
mäßig schwieriger Kletterei (II) zum Beginn des Gletschers.
Querung auf meist vorhandener Trasse nach rechts ins Bärenloch und steiler Eisanstieg über einige
Gletscherspalten in einem Linksbogen zum Sockel des letzten Felskopfes vom Tabarettagrat, auf dem
das Lombardi-Biwak (3316m) steht. Auf plattigem Fels hinauf zum Biwak und weiter zum Gletscher.
Teilweise sehr steiler Anstieg über den Oberen Ortlerferner, unter Umgehung von vielen, zumeist
breiten Gletscherspalten, in einer langen Rechts-Links-Schleife zum Ortlerplatt. Nur noch mäßig
ansteigend hinauf zum Gipfelgrat und über den kurzen Eisgrat zum höchsten Punkt von König Ortler
(3905m). Das Gipfelkreuz steht wenige Meter unterhalb auf den Felsen am Auslauf vom
Ortler-Hintergrat.
Der Abstieg erfolgt über die Anstiegsroute. |
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| Alle Fotos wurden am 07./08.08.2002 aufgenommen. |
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