| Berggruppe: |
Sextner Dolomiten |
| Erstbegeher: |
P. Grohmann, F. Innerkofler, P. Salcher am 21.08.1869 |
| Schwierigkeit: |
III (2 SL), III- (mehrere Passagen), sonst II. |
| Ausgangspunkt: |
Auronzohütte; hierher (teure!) Mautstraße von Misurina. |
| Höhendifferenz: |
Zustieg 250 Hm, Kletterführe 450 Hm. |
| Gehzeiten: |
Auronzohütte - Einstieg: 0,75 Std.
Einstieg - Große Zinne: 2,5 Std.
Abstieg zum Wandfuß: 2 Std.
Rückweg zur Auronzohütte: 0,5 Std. |
| Anmerkungen: |
Klassische und beliebte, häufig durchgeführte Klettertour auf den höchsten Gipfel
der weltberühmten Drei Zinnen. Sehr schöne und lohnende Tour in meist festem, gutgriffigem Fels.
An einigen Stellen aber Schotter mit Steinschlaggefahr! |
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Von der Auronzohütte (2320m) auf dem breiten, überlaufenen Weg in
Richtung Lavaredohütte. Kurz vor der kleinen Kapelle zweigt nach links ein kleiner Steig ab, dem
man über einen Geröllhang in die Schlucht zwischen Großer und Kleiner Zinne folgt. In dieser auf
steilem, lockerem Schotter (Steinschlaggefahr!) zum Einstieg am Fuß einer großen, steilgestuften
Felsrampe.
Über die schräge Rampe (I) und anschließende Rinne hinauf, bis Überhänge zum Ausweichen nach links
in die Wand zwingen. Über steilen, aber gutgestuften Fels empor (II), dann rechts zur sichtbaren
Scharte zwischen einem Vorbau und dem eigentlichen Berg.
Wenige Meter auf der anderen Seite hinab, dann rechts über eine steile Wand (III-) zu einer zweiten
Scharte, von der eine Rinne (Stellen II, sonst I) zu einer weiteren Scharte emporführt. Nun nicht
nach links zum Unteren Terrassenband, sondern rechts über eine kurze Wand (Stellen III-, dann II)
und mehrere Rinnen zu einer Schuttfläche unter der großen Steilrinne der Südwand. Links von dieser
griffig (II) hinauf zu einem Felsband, auf dem man nach rechts zu einem engen und steilen Kamin
quert. Diesen auf glatt poliertem Fels (Schlüsselstelle, III, ca. 20m) zu einer engen Scharte am
oberen Ende erklettern. Nun links über die sehr steile und luftige, aber gutgriffige Wand (III)
hinauf zu einem Band, das zur großen Steilrinne zurückführt. Schräg nach rechts (erst III-, dann
II) zu einer Schulter und über Felsstufen (I) nach links weiter zum Oberen Terrassenband der Großen
Zinne.
Rund 70m auf Steigspuren fast eben nach links, bis rechts eine schräge Rinne abzweigt. In dieser
hinauf (I), dann Querung nach rechts zu einem kurzen, glatten Kamin. An kleinen Griffen empor
(III-) und im Zickzack durch Rinnen und über teilweise geröllige Felsstufen (Stellen II, sonst I)
weiter zum Gipfelkreuz der Großen Zinne.
Auf der Anstiegsroute zurück zum breiten Schuttband und zu einem Steinmann am oberen Ende der
großen Steilrinne. Im Zickzack abklettern zu einem Abseilhaken, dann zur Scharte über dem Kamin
abseilen. Durch den Kamin ebenfalls abseilen (Ringhaken vorhanden), dann die restliche Führe zur
Schlucht zwischen Großer und Kleiner Zinne abklettern. Am Anstiegsweg hinunter zur Kapelle und
zurück zur Auronzohütte. |
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| Alle Fotos wurden am 09.09.2002 aufgenommen. |
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