Kleine Zinne (2856m)
- Nordwand, Innerkofler-Führe -
| Berggruppe: | Sextner Dolomiten | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Erstbegeher: | S. und V. Innerkofler, H. Helversen, 1890 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Schwierigkeit: | IV+ (Stellen), sonst IV und leichter. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ausgangspunkt: | Auronzohütte; hierher (teure!) Mautstraße von Misurina. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Höhendifferenz: | Zustieg 200 Hm, Kletterführe 350 Hm. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gehzeiten: | Auronzohütte - Einstieg: 0,75 Std. Einstieg - Nordwandsattel: 2 Std. Nordwandsattel - Kleine Zinne: 1 Std. Abstieg zur Auronzohütte: 2 Std. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Anmerkungen: | Klassische Genußkletterei auf die kleinste der weltberühmten Drei Zinnen. Sehr schöne, lohnende Tour in meist festem Fels. Im unteren Teil aber teilweise Geröll mit Steinschlaggefahr! Gut kombinierbar mit einem Aufstieg zur Punta di Frida. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Von der Auronzohütte (2320m) auf dem breiten, überlaufenen Weg in
Richtung Lavaredohütte. Kurz vor der kleinen Kapelle zweigt nach links ein kleiner Steig ab, dem
man über einen Geröllhang in die Schlucht zwischen Großer und Kleiner Zinne folgt. Noch bevor man
den Vorbau der Kleinen Zinne erreicht, zweigt rechts ein deutlicher Steig ab, der zum Fuß der
Gelben Kante führt. Vom Fuß der Gelben Kante rechts über ein ausgesetztes, teilweise überdachtes Band mit mehreren Kriechstellen rund 40 Meter fast eben zu einer auffälligen schwarzen Wandstelle. Rechtshaltend hinauf zu einer überhängenden Stelle, die man erklettern muß (IV). Dann etwas leichter (III) schräg nach links empor zu einer Geröllmulde. Von hier über gut gestuften, teilweise gerölligen Fels (II) längere Zeit schräg nach rechts hinauf, bis man schließlich ein nach links führendes, schmales Band erreicht. Auf diesem in langer und ausgesetzter Querung hinauf zum Nordwandsattel zwischen Kleiner Zinne und Punta di Frida. Vom Sattel zu einem kleinen Vorbau und unschwierig auf seinen gerölligen Kopf. Wenige Meter nach links, dann durch eine steile, nach rechts ansteigende Rinne und eine kurze, kleingriffige Wand (IV+) zum langen, markanten und bereits von unten auffallenden Kamin. Im senkrechten Kamin hinauf (einige Stellen IV+, sonst IV) zu einem überdachten Standplatz. Nun nach links zu einem langen Riß (erst IV, dann III), über den man den Gipfel erreicht. Vom Gipfel wenige Meter zu einem Abseilhaken abklettern, dann dreimal bis zur Schulter zwischen Kleiner Zinne und Vorgipfel abseilen. Nun insgesamt achtmal um jeweils 20 - 25 Meter zur Scharte zwischen Großer und Kleiner Zinne abseilen. Durch die steile Geröllschlucht (manchmal auch Schnee; Steinschlaggefahr!) mit zwei kurzen, felsigen Steilstufen, die man abklettern muß, hinab zur Kapelle und zurück zur Auronzohütte. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Alle Fotos wurden am 05.09.2003 aufgenommen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||